Hochwasserlage im Wahlkreis angespannt

Oldenburg, 04.01.2024 – Starkregen, hohe Pegelstände, aufgeweichte Deiche. Die Hochwasserlage im Wahlkreis bleibt angespannt. Noch ist das gesamte Ausmaß der Flutschäden nicht abzusehen. Klar ist aber schon jetzt: Wir müssen mehr in Infrastruktur investieren – nicht nur die Küste, auch das Küstenhinterland muss
in den Fokus rücken. Das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe.
Das Hochwasserrisiko ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Wir sprechen nicht mehr von Jahrhundert-, sondern von Jahrzehnthochwassern. Ziel muss es sein, überregional wirkende Maßnahmen für einen vorsorgenden Hochwasserschutz umzusetzen, um die Menschen bestmöglich zu schützen.

Im Gespräch mit Sabine Lackner, Präsiden􀆟n der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), habe ich mich über die Dringlichkeit ausgetauscht, den Katastrophenschutz in Deutschland massiv zu stärken. Das ist eine langfristige Aufgabe, die Bund und Länder gleichermaßen betrifft. Hier wird man gemeinsam eine Lösung finden müssen, die sich nicht an Parteigrenzen orientiert, sondern an dem, was für unser Land nötig ist.

Ein großes Dankeschön geht an die vielen Einsatzkräften und freiwilligen Helferinnen und Helfern, die in der Akutphase durch ihr Handeln und Engagement den Betroffenen beistehen. Sicher ist, wir werden die Menschen aus den überfluteten Gebieten auch danach nicht allein lassen. Darauf können sie sich verlassen.