Gewässerökologie in Oldenburg – Ein Besuch bei AquaEcology

Oldenburg, 23.01.2024 – Forschungsfördermittel, Fachkräfte, Bürokratie. Das 2002 mit dem Oldenburger Gründerpreis ausgezeichnete Unternehmen AquaEcology GmbH & Co. KG steht vor Herausforderungen. Das Institut mit Sitz in Oldenburg und Außenstandorten in Hamburg und Bremerhaven bietet Dienstleistungen im Bereich Gewässerökologie an. Dazu zählen Beratung und Management größerer umweltrelevanter Projekte ebenso wie die Qualitätsbewertung und Analyse von Gewässern oder das Erstellen von Gutachten und Fachbeiträgen. Auftraggeber sind neben Universitäts- und Forschungseinrichtungen das Umweltbundesamt, das Landesumweltministerium sowie diverse Landesämter. Aber auch aus freier Wirtschaft und Industrie kommen Projektanfragen.

Erst im Juni 2019 ist das Unternehmen, das zu den ersten Mietern des Technologie- und Gründerzentrum Oldenburgs (TGO) gehörte, in das Gewerbegebiet Patentbusch umgezogen. Heute, gut vier Jahre später, reichen Büro- und Laborplätze kaum noch aus. Mit Dr. Claus-Dieter Dürselen, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von AquaEcology, konnte ich unter anderem über Forschungsförderungen und die Fachkräfteproblematik sprechen. Der Diplom-Biologe schreibt weltweit aus, um passende Fachkräfte etwa aus Südamerika oder Asien nach Oldenburg zu holen und setzt dabei auf das beschleunigte Fachkräfteverfahren.

In welche Richtung sich die Forschung entwickelt, welche Wege das Oldenburger Institut dafür gehen muss, welche Rolle die Förderpolitik für eine zukunftssichere Gestaltung spielt und an welchen Stellen unbedingt Bürokratieabbau betrieben werden muss, waren weitere Themen des informativen Austauschs. Ich bedanke mich für das Gespräch und werde die gemeinsamen Überlegungen und Ideen mit meinen Fachkolleginnen und -kollegen in Berlin besprechen.