Martina Steguweit-Behrenbeck, Dennis Rohde
Einen neuen politischen Ansatz im Umgang mit der alternden Bevölkerung fordern die Vorsitzendes des SPD-Ortsvereins Westerstede, Martina Steguweit-Behrenbeck, und der SPD-Kreisvorsitzende Dennis Rohde.
Kommunalpolitik
Einen neuen politischen Ansatz im Umgang mit der alternden Bevölkerung fordern die Vorsitzendes des SPD-Ortsvereins Westerstede, Martina Steguweit-Behrenbeck, und der SPD-Kreisvorsitzende Dennis Rohde.
„Bisher erschöpft sich die kommunale Seniorenpolitik im Bereich des Wohnens maßgeblich in der Delegation des Baus von Alten- und Pflegeheimen, meistens durch private Investoren. Wir glauben, dass das nicht die Perspektive ist, die sich Menschen für ihr Alter wünschen“, so die beiden Vorsitzenden.
Sie fordern, dass man endlich nach neuen Wegen sucht, damit die Menschen auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit in ihrem Haus und damit in der vertrauten Umgebung bleiben können.
„Wer 60 Jahre oder länger in seinem Haus lebt, der will es nicht einfach verlassen, nur weil er nicht mehr alle Dinge des Alltags allein erledigen kann – wir müssen endlich auch kommunale Ansätze finden, um das zu ermöglichen“, so Dennis Rohde.
Aber auch auf anderen politischen Ebenen bedarf es eines Paradigmenwechsels. So fordert die SPD den demographischen Wandel endlich ernst zu nehmen.
„Das Stichwort lautet ,Inklusion‘. Wir müssen es schaffen, die Weichen so zu stellen, dass man im Alter nicht mehr in ,Sonderwelten‘ wie Altenheime und Senioren-Zentren gehen muss oder schlimmstenfalls abgeschoben wird“, fordert Steguweit- Behrenbeck.
Die SPD hofft, dass in nächster Zeit ein breiter gesellschaftlicher Dialog im Ammerland zu diesem Themas beginnt. Sie möchte sich mit allen Bürgerinnen und Bürgern über die künftige Seniorenpolitik zu beraten und bittet bei Interesse um Kontakt unter Tel. 04488 – 983760 (SPD-Kreisbüro).
WebsoziCMS 2,8.9 - 030169 -