Ratsherr Rohde schreibt an Ministerin Heister-Neumann: „Dringende Hilfe notwendig“

Kommunalpolitik

Nachdem der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Wiefelstede den Weg Richtung Integrierte Gesamtschule eröffnet hat, kommt nun weitere Bewegung in die Angelegenheit. Mit einem offenen Brief wendet sich jetzt der Wiefelsteder Ratsherr und Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes, Dennis Rohde, an die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann.

„Obwohl sie nicht meine Parteikollegin ist, müssen wir jetzt über diese Grenzen hinweg zusammenarbeiten und versuchen eine Lösung für die IGS Wiefelstede im Sinne der Eltern hinzubekommen“, so Rohde.

Inhalt des Schreibens ist eine Bitte um die erneute Überprüfung der Berechnungsgrundlage für die Errechnung der benötigten Fünfzügigkeit. Um diese ist bereits in der letzten Schulausschusssitzung eine kontroverse Diskussion ausgebrochen.

„Wenn man die Gemeinde Wiefelstede isoliert betrachtet, so scheint die Errichtungsfähigkeit der IGS bezweifelt werden zu könne. Eine derartige Betrachtung geht jedoch deutlich an der Wirklichkeit vorbei. Die Trendabfrage der Kreiselternrates hat ein Potential im gesamten Ammerland für eine IGS gesehen. Als Angebotsschule könnte diese auch von überall angewählt werden. Es ist daher absolut lebensfremd diese Entwicklung nicht zu berücksichtigen. Wir brauchen eine Berechnung auf Grundlage des gesamten Ammerlands und nicht für jede Gemeinde isoliert. Dann hätten wir auch das Potential für die Errichtung einer IGS“, so der Ratsherr aus Wiefelstede.
Rohde fordert die Ministerin in seinem Schreiben daher auf, die Schülerzahlen dahingehend zu betrachten und eine Entscheidung „in Sinne der betroffenen Eltern“ zu fällen.

Den offenen Brief kann man hier einsehen.
 
 

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