Oldenburg profitiert von Bundesmitteln zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts

 

Oldenburg, 26. Juli 2022 – Die Bundesregierung fördert Projekte zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts zum Beispiel in Form von Akten, Handschriften oder Büchern. Auch Oldenburg profitiert davon: Unter anderem werden die Landesbibliothek Oldenburg mit rund 30.000 Euro für zwei einjährige Projekte und das Niedersächsische Landesarchiv mit insgesamt rund 231.000 Euro für ein mehrjähriges Projekt unterstützt.

Dennis Rohde, Bundestagsabgeordneter für Oldenburg und das Ammerland, hatte sich als zuständiger Berichterstatter für Kultur der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsauschuss während der Haushaltsberatungen für die Bundesmittel zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts eingesetzt.

„Das schriftliche Kulturgut ist wie ein Fenster in die Vergangenheit. Es zu erhalten ist von großer Bedeutung, insbesondere für kommende Generationen. Umso mehr freue ich mich, dass nun auch Oldenburger Projekte wie der Erhalt von Exemplaren der Nordwest-Zeitung vonseiten des Bundes gefördert werden“, erklärt Dennis Rohde zur Bedeutung der Bundesförderung.

Konkret erhält das Niedersächsische Landesarchiv (NLA) 231.834 Euro für die Reinigung und Entsäuerung des Bestands des „Oldenburgischen Innenministeriums“ aus den Jahren 1868-1946. Die Landesbibliothek Oldenburg erhält 5.420 Euro für die Schutzverpackung der sogenannten Fragmentsammlung der Landesbibliothek sowie 24.706 Euro für ein Kooperationsprojekt, welches die Massenentsäuerung der Pflichtexemplare der Nordwest-Zeitung und weiterer Regionalzeitungen der Nachkriegszeit zum Ziel hat.

Die Vorhaben werden zusätzlich zur Bundesförderung durch die Einrichtungen, Länder oder Kommunen mitfinanziert. Ausgewählt werden sie auf Basis entsprechender Empfehlungen des Fachbeirats der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK).